Die Gemeinde Klein-Meiseldorf unternimmt am Areal des ehemaligen Steinbruchs ihren nächsten Schritt in ihren umfassenden Energie-Bemühungen. Es wird eine PV-Anlage mit einer Engpassleistung von 1,7 Megawatt errichtet. Der inoffizielle Spatenstich erfolgte bereits am 18.6.2020 durch Bürgermeister Niko Reisel (ÖVP) und die Projektpartner Michael Pierer (10hoch4) und Johannes Rindhauser, Geschäftsführer der PVT-Austria.

Die neue Anlage soll künftig 2.500 MWh Energie erzeugen und etwa 800 Haushalte versorgen. Die ersten Planungsschritte für diese PV-Anlage wurden bereits vor mehr als drei Jahren gesetzt. Es handelt sich hierbei um eine der größten Anlagen nördlich der Donau .

Die Auswahl des strategischen Partners fiel auf die neustrukturierte PVTechnologies GmbH (PVT-Austria), die als Pionier der inländischen Photovoltaik-Industrie gilt und von der Projektentwicklung über die Planung und PV-Modulproduktion sowie den Bau und Wartung von Solarkraftwerken alles unter einem Dach vereint.

Als Standort für die Anlage fungiert das Areal des ehemaligen Steinbruchs. Die etwas mehr als einen Hektar große Fläche sei aufgrund der Bodenbeschaffenheit weder als Bauland noch für die Produktion von Nahrungsmitteln geeignet, wodurch eine Sonderwidmung als „PV-Freifläche“ möglich war.

Die optimale Ausrichtung nach Süden und die Hanglage machen das Areal zum idealen PV-Standort. Nach längeren Verhandlungen gelang es auch, die zunächst skeptische EVN ins Boot zu holen. Als „Begleitmaßnahmen“ wurden die Erneuerung der Stromanbindung der Gemeinde und das Ersetzen des „Uralt-Trafos“ durchgeführt. Mittlerweile liegen alle Genehmigungen für das Projekt auf dem Tisch. Die Anlagenerrichtung erfolgt in Kooperation mit 10hoch4. Die Investition beläuft sich auf mehr als 2 Millionen Euro.

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